Ohne Zweifel ist Twitter zu einer der wichtigsten Kommunikationsplattformen für Kurznachrichten im Internet avanciert. Doch wie funktioniert Twitter überhaupt? Und welche Möglichkeiten hat man bei der Nutzung? Im Folgenden soll eine kurze Einführung in die beliebte Zwitscherplattform erfolgen.
Die Anmeldung ist kostenlos und bereits nach wenigen Schritten kann man lesen, was andere zwitschern. Nachdem man sich also erfolgreich angemeldet hat, stehen einem bestimmte Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ kann man das persönliche Profil seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Dabei hat man folgende Menüpunkte zur Auswahl: Benutzerkonto: In diesem Bereich ist es möglich, neben den Kontaktdaten, auch eine Kurzbiographie einzutragen. Und auch diese umfasst natürlich nicht mehr als 140 Zeichen. Ferner kann man unter diesem Menüpunkt seine Tweets, d.h. die Nachrichten, schützen, so dass nur bestimmte Personen Zugriff auf diese Meldungen haben. Je mehr Profilinformationen man angibt, um so leichter ist es auch für andere Nutzer entsprechende Personen zu finden.
Handy: Auch von unterwegs ist es möglich Tweets zu versenden. Man verfasst einfach eine SMS und leitet diese dann weiter. Auch dieser Dienst wird von Twitter kostenlos angeboten, lediglich die SMS-Tarife des Mobildienstanbieters werden berechnet.
Benachrichtigungen: Hier wird konfiguriert, welche Nachrichten man von Twitter erhalten möchte.
Man kann so etwa eine E-Mail Benachrichtigung erhalten, wenn ein neuer Follower die Nachrichten abonniert hat. Auch einen Newsletter des Zwitscherdienstes kann man unter dieser Einstellung abonnieren.
Profilbild: Hier kann man ein Bild hochladen und seinem Profil hinzufügen. Das Bild darf dabei eine maximale Größe von 700 KB nicht überschreiten. Durch das Profilbild wird zum einen, anderen Nutzern das Wiedererkennen erleichtert, zum anderen kann das Profil dadurch auch glaubwürdiger wirken.
Design: Um sein eigenes Profil individuell und persönlich zu gestalten, stellt Twitter unter diesen Menüpunkt seinen Nutzern verschiedene Hintergrunddesigns zur Verfügung.
Passwort: Twitter empfiehlt, dass das Passwort aus mindestens 6 Zeichen bestehen sollte. Auch bei Twitter sollte für das Passwort die gleichen Regeln gelten wie bei anderen passwortgeschützten Bereichen. Also, kein Wort aus dem Wörterbuch, am besten Ziffern und Buchstaben kombiniert etc.
Trotz angelegtem Profil immer noch kein Durchblick?
Vielleicht liegt dies an dem spezifischen Vokabular bei Twitter. Tweets, Follower und hashtags können so manchen Neuling das Twitter-Leben schwer machen. Daher werden die wichtigsten Begriffe nun erklärt. Über das Wort Tweets stolpert man eigentlich ständig. Dabei handelt es sich lediglich um die Nachrichten, die man auf Twitter hinterlässt. Diese dürfen maximal 140 Zeichen umfassen. Man muss sich also kurz fassen! Doch es gibt auch die Abkürzung RT, die für Re-Tweet steht. Die meisten Zwitscher-Neulinge können sich zunächst einmal unter diesem Begriff nicht wirklich etwas vorstellen. Es handelt sich dabei um eine Art Zitat. Denn wenn man eine Nachricht witzig, interessant, lustig oder einfach nur erwähnenswert hält, kann man diese an seine eigenen follower weiterleiten. Man sollte dabei natürlich den ursprünglichen Verfasser mitangeben.
Follower sind die Personen, die Tweets eines bestimmten Nutzers lesen. Natürlich kann man dementsprechend auch selbst andere Personen „followen“.
Für weitere Schwierigkeiten und Rätselraten kann das #-Zeichen sorgen. Dabei handelt es sich um ein hashtag. Es bedeutet, dass man diesen Nutzer, der dieses Zeichen verwendet, suchen kann. Leider benutzen viele Nutzer hashtags nicht einheitlich, so dass man keine feste Regeln aufstellen kann. Ein sehr bekanntes hashtag ist der #followfriday. Hierbei versendet man jeden Freitag eine Empfehlung für andere Nutzer. Damit diese dann weitere follower erhalten.
Twitter ist ein übersichtlicher und gut strukturierter Microbloggingdienst, der auch für Anfänger, nachdem man das Vokabular erst einmal verstanden hat, geeignet ist. Jeder Anfänger sollte einfach ein paar Tweets schreiben und die ersten Freunde und Bekannte suchen. Der Rest wird sich von ganz allein erledigen. Wenn man erst einmal mit dem zwitschern angefangen hat, wird man vermutlich nicht so schnell damit wieder aufhören.
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